Das folgende Gedicht habe ich im Januar 2010 von meinem Nachbarn als Feedback auf meine Seite erhalten. Vielen Dank dafür, lieber Helmut!

 

Lieber Mätsch, hätte nicht gedacht,

daß Du solche Sachen machst.

Auf dem Bock und auf dem Pflaster

präsentierst Du uns stolz Deine Laster.

Alle sind sie wohlgepflegt

bist bedacht, daß auch nichts fehlt.

 

Fotogen, im Walde wie kein Zweiter,

zeigst Du uns Deine Spitzenreiter.

Auch zur Arbeit gehst Du in den Wald,

wo bei manchen (doch) nur die Büchse knallt.

Bäume fällen ist für Dich ein Hochgenuß,

anderen bereitet es Verdruß.

 

Die Schweine hängst Du mustergültig auf,

für die Jägerkundschaft zum Verkauf.

Der Wald-Michel freut sich sehr und lacht

herrlich in seiner ganzen Pracht.

Doch es ist ihm nicht gut bekommen,

einer hat sich seiner angenommen.

besser wäre es für ihn gewesen,

er hätte in der Schonung die Zeitung gelesen.

 

Auch die Nachbarn hatten ihre Freude,

wurden doch gefällt die alten Bäume.

Die Silberpappel blieb auch nicht verschont,

ich glaube für den Besitzer hat es sich gelohnt.

 

Nun zum Ende der Geschichte,

ging ihm auf ein neues Lichte.

Wie man sieht, hat er nun die Wahl

und schnitzt sich einen Marterpfahl.

 

Hat jemand seine Not mit Bäumen,

sollte er es nicht versäumen,

sich an den Martin hier zu wenden

damit er diese kann beenden.